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OKR – Objectives and Key Results – Einfach erklärt


OKR – Objectives and Key Results

Objectives & Key Results (OKRs) sind ein agiles Framework und kontinuierlicher Prozess für innovatives, missionarisches Denken. Sie sollen sicherstellen, dass Mitarbeiter besser, motivierter und effektiver zusammenarbeiten, sich dabei fokussieren und messbare Beiträge leisten, um die Organisation nach vorne zu bringen – stets in Richtung der Vision.

Digitale OKR Beratung

Willkommen auf unserer digitalen Beratungsplattform für OKR – Objectives and Key Results! In der dynamischen Welt der Zielsetzung und Leistungssteigerung ist es entscheidend, die richtigen Werkzeuge und das nötige Wissen an der Hand zu haben, um Erfolg zu gewährleisten. Hier setzen wir an: Unser digitaler Berater ist speziell darauf ausgerichtet, Dir ein tiefgreifendes Verständnis von OKRs zu vermitteln und Dich bei der Implementierung und Optimierung dieser leistungsstarken Methodik zu unterstützen.

OKRs sind eine transformative Kraft, die dabei hilft, ambitionierte Ziele zu setzen und gleichzeitig klare, messbare Ergebnisse zu erzielen. Sie fördern Transparenz, Alignment und motivieren Teams, über ihre Grenzen hinaus zu wachsen. Egal, ob Du neu in der Welt der OKRs bist oder Deine bestehenden Strategien verfeinern möchtest, unser digitaler Berater steht bereit, um Dich mit maßgeschneiderten Lösungen und tiefgreifendem Fachwissen zu unterstützen.

Ergebnisse des OKR-Beraters: Einige Beispiele

 

OKR-Beratung auf Knopfdruck: Der Digitale Weg zum Erfolg

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OKR Grundidee

OKR Grundidee

OKR Definition

OKR, kurz für Objectives and Key Results, ist ein Framework zur Zielfestlegung und -messung, das in Organisationen unterschiedlicher Größe und Branchen eingesetzt wird. Ursprünglich von Intel entwickelt und später von Unternehmen wie Google popularisiert, dient es dazu, ambitionierte Ziele (Objectives) mit konkreten, messbaren Ergebnissen (Key Results) zu verbinden. OKRs helfen dabei, die Ausrichtung und den Fokus eines Unternehmens, Teams oder Einzelpersonen auf die wichtigsten Prioritäten zu lenken und fördern Transparenz und Verantwortlichkeit innerhalb der Organisation.

Objectives & Key Results (OKRs) sind ein agiles Framework und kontinuierlicher Prozess für innovatives, missionarisches Denken. Sie sollen sicherstellen, dass Mitarbeiter besser, motivierter und effektiver zusammenarbeiten, sich dabei fokussieren und messbare Beiträge leisten, um die Organisation nach vorne zu bringen – stets in Richtung der Vision.

OKR Einfach erklärt

Merkmale von OKRs

  • Agiles Framework: OKRs folgen den Ideen des agilen Manifests und den 12 agilen Prinzipien. Sie sind damit gut geeignet, um in komplexen und sich schnell verändernden Umgebungen zu arbeiten.
  • Kontinuierlicher Prozess: OKRs sind nicht nur ein einmaliger Prozess, sondern ein kontinuierlicher Zyklus, der in regelmäßigen Abständen wiederholt wird. Dadurch wird sichergestellt, dass die Ziele und Strategien der Organisation stets aktuell sind.
  • Innovatives Denken: OKRs fördern innovatives Denken, das über das Tagesgeschäft hinausgeht. Sie helfen dabei, neue Ideen zu entwickeln und die Organisation voranzubringen.
  • Zusammenarbeit: OKRs unterstützen die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams und Abteilungen. Sie helfen dabei, gemeinsam Ziele zu erreichen und Synergien zu nutzen.
  • Fokus: OKRs helfen, den Fokus auf die wichtigsten Ziele zu legen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Organisation ihre Ressourcen effektiv einsetzt.
  • Messbare Beiträge: OKRs sind messbar, sodass der Fortschritt und die Erfolge der Organisation transparent sind. Dies hilft dabei, die Motivation der Mitarbeiter zu fördern und die Effektivität der Organisation zu verbessern.
  • Strategieumsetzung: OKRs dienen der Strategieumsetzung und nicht dem Tagesgeschäft. Sie helfen dabei, die Vision und Mission der Organisation zu erreichen.

Vorteile von OKRs

  • Verbesserte Zusammenarbeit: OKRs fördern die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Teams und Abteilungen. Dadurch können Synergien genutzt und gemeinsame Ziele erreicht werden.
  • Gesteigerte Motivation: OKRs sind messbar und motivieren die Mitarbeiter, ihre Ziele zu erreichen.
  • Verbesserte Fokussierung: OKRs helfen, den Fokus auf die wichtigsten Ziele zu legen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Organisation ihre Ressourcen effektiv einsetzt.
  • Erhöhte Transparenz: OKRs sind transparent, sodass der Fortschritt und die Erfolge der Organisation für alle sichtbar sind.
  • Verbesserte Strategieumsetzung: OKRs helfen, die Vision und Mission der Organisation zu erreichen.

Die Grundidee des OKR-Modells

Die Grundidee des OKR-Modells (Objectives and Key Results) liegt in der Schaffung eines strukturierten und effektiven Rahmens zur Zielsetzung und Leistungsmessung in Organisationen. Dieses Modell stellt eine Methode dar, mit der Unternehmen, Teams oder Einzelpersonen ihre ambitionierten Ziele (Objectives) klar definieren und diese durch spezifische, messbare Ergebnisse (Key Results) operationalisieren können.

Jedes Objective im OKR-Modell ist ein qualitativ formuliertes Ziel, das inspirierend und motivierend wirken soll. Es dient als Wegweiser, der die Richtung vorgibt, in die sich das Team oder die Organisation bewegen möchte. Diese Objectives sind in der Regel ambitioniert und herausfordernd, um Innovation und Fortschritt zu fördern.

Die Key Results sind die quantitativen Komponenten, die an jedes Objective gekoppelt sind. Sie dienen als Maßstab dafür, wie der Erfolg des jeweiligen Objectives gemessen wird. Diese Schlüsselergebnisse sollten konkret, messbar und realistisch sein, damit eindeutig festgestellt werden kann, ob und inwieweit das Ziel erreicht wurde.

Das OKR-Modell betont regelmäßige Überprüfungszyklen, in denen Fortschritte gemessen und bewertet werden. Diese Zyklen sind oft quartalsweise, können aber je nach Organisation und deren Bedürfnissen variieren. In diesen Überprüfungsphasen werden die erreichten Key Results analysiert, um den Erfolg oder die Herausforderungen bei der Erreichung der Objectives zu bewerten. Auf Basis dieser Bewertungen werden dann neue OKRs für den nächsten Zyklus festgelegt.

Die regelmäßige Überprüfung und Neuausrichtung sorgen dafür, dass OKRs dynamisch und anpassungsfähig bleiben. Sie erlauben es Organisationen, auf Veränderungen in der Geschäftswelt oder in ihren internen Prozessen schnell zu reagieren. Durch dieses kontinuierliche Setzen und Überprüfen von Zielen hilft das OKR-Modell dabei, langfristige Visionen und strategische Ziele in greifbare, umsetzbare Schritte zu zerlegen, die regelmäßig auf ihren Fortschritt hin überwacht und angepasst werden können. Dadurch wird eine klarere Ausrichtung auf die übergeordneten Ziele der Organisation ermöglicht und die allgemeine Effektivität und Effizienz in der Zielerreichung gesteigert.

OKR Diagramm

OKR Diagramm

OKR – Objectives and Key Results  – Was ist das?

OKRs sind eine ganzheitliche Methode zum Managen von Zielen und Leistung auf allen organisatorischen Ebenen eines Unternehmens.

Führende Organisationen erzielen damit nicht nur schnelles Wachstum und Prozessoptimierungen. Gerade in großen Unternehmen dient das Framework auch als Katalysator für Innovation, Mitarbeiterentwicklung, und Kulturwandel. OKRs verbinden Strategien mit Ergebnissen, wobei sie sowohl die Kreativität als auch die Freiheit von Mitarbeitern und Teams bei der Erreichung von Vereinbarungen bewusst fördern.

Darüber hinaus machen sie Ihre Planung messbarer und helfen dabei, Ressourcen im laufenden Prozess zu sparen. Die Einführung dieser für viele Mitarbeiter neuen Methode erfordert Vertrauen und Geduld ist aber ein entscheidender Schritt, in der Wirtschaft von morgen, um als innovatives Unternehmen und attraktiver Arbeitgeber zu bestehen. Ein strukturierter OKR Prozess kann die Einführung der OKR Methode deutlich erleichtern.

Objective

Objective

Nutzen von OKR

Die OKR-Methode (Objectives and Key Results) ist ein wirkungsvolles Instrument zur Steigerung der organisationalen Leistungsfähigkeit und Effizienz. Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Ziele nicht nur zu präzisieren, sondern diese auch effektiv in die tägliche Arbeit zu integrieren. Hier sind die wesentlichen Vorteile der OKR-Methode:

  1. Zielkonkretisierung: Durch OKRs werden Unternehmensziele in spezifische, messbare Ziele heruntergebrochen. Dies beinhaltet Aspekte des Qualitäts- und Risikomanagements sowie der Kostenoptimierung, was die Relevanz und den Realitätsbezug der Ziele erhöht.
  2. Mitarbeiterausrichtung und -einbindung: OKRs verbinden Unternehmensziele direkt mit den Arbeitsinhalten von Teams und Mitarbeitern. Diese Transparenz verbessert das Verständnis der Mitarbeiter für ihre Rolle und deren Bedeutung im Gesamtkontext des Unternehmens.
  3. Verbesserung der internen Kommunikation: Durch die klare Kommunikation der OKRs wird das Verständnis für gemeinsame Ziele im Unternehmen gestärkt, was zu einer verbesserten Zusammenarbeit und schnelleren Abstimmungsprozessen führt.
  4. Steigerung der intrinsischen Motivation: Das Verständnis für das „Warum“ hinter den Aufgaben erhöht die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter.
  5. Effizientere Ressourcenplanung: Durch die klare Zielsetzung können Ressourcen gezielter und effizienter eingesetzt werden.
  6. Einfache Implementierung und Verständlichkeit: OKRs sind unkompliziert und ohne aufwendige technische Infrastruktur implementierbar, was ihre Akzeptanz und Anwendbarkeit in verschiedenen Unternehmenskontexten erhöht.
  7. Fokus und Priorisierung: OKRs zwingen Unternehmen dazu, sich auf wenige, aber wesentliche Ziele zu konzentrieren. Dies verhindert die Zersplitterung von Ressourcen und fördert eine klare Priorisierung.
  8. Steigerung der Agilität: Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der OKRs können Unternehmen schneller auf Marktveränderungen und neue Herausforderungen reagieren.
  9. Förderung von Selbstorganisation und Eigenverantwortung: OKRs ermutigen Teams, eigenverantwortlich zu handeln und Lösungen zu entwickeln, was die Gesamteffizienz und Innovationskraft des Unternehmens stärkt.

Zusammenfassend unterstützt die OKR-Methode Unternehmen dabei, sich in einem dynamischen Geschäftsumfeld besser zu orientieren und anzupassen, indem sie eine klare, messbare und motivierende Zielsetzung bietet. Sie trägt zur Schaffung einer Kultur bei, in der Transparenz, Eigenverantwortung und kontinuierliche Verbesserung zentrale Werte sind.

Von der Vision und Mission über die Strategie zu OKR

In der Landschaft der Unternehmensführung bietet das OKR-Modell (Objectives and Key Results) eine systematische Struktur zur Zielerreichung und Leistungsoptimierung. Es ist eine Methode, die es Organisationen ermöglicht, ihre ambitionierten Ziele mit klar definierten, messbaren Ergebnissen zu verknüpfen. Im Zentrum dieses Modells steht eine Pyramide, die von der Vision an der Spitze bis hin zu den Werten und Prinzipien an der Basis reicht, wobei jede Ebene spezifische Aspekte des strategischen Managements repräsentiert und durchdachte Antworten auf kritische Unternehmensfragen liefert. Hier ist eine detaillierte Betrachtung der einzelnen Ebenen [1] :

Nachfolgend ist eine kurze Erläuterung der einzelnen Ebenen dieser Pyramide für einen Lexikoneintrag zusammengefasst mit Detailbeschreibung:

  • Vision: Die Vision stellt die oberste Ebene der Pyramide dar und beantwortet die fundamentalen Fragen nach dem angestrebten Zustand des Unternehmens: „Wo wir hinwollen“ und „Welche Stellung wir erreichen wollen.“ Sie gibt die langfristige Richtung und das Endziel vor und dient als Leitstern für alle strategischen Bestrebungen des Unternehmens.
  • Mission: Die Mission bildet das Fundament der Vision und klärt die essenziellen Fragen „Was ist unsere Aufgabe und Zweck?“ sowie „Warum existieren wir? Was tun wir?“ Sie definiert den Daseinszweck des Unternehmens und seine Rolle in der Gesellschaft.
  • Strategie: Auf der Strategie-Ebene werden konkrete Methoden und Maßnahmen festgelegt, um Vision und Mission zu erreichen. Dies umfasst die operative Exzellenz (OPEX) zur Optimierung der Geschäftsprozesse und die Formulierung von OKRs (Objectives and Key Results), die klare, strategische Ziele und messbare Ergebnisse definieren. So wird der Weg zur Erreichung der Vision und Mission strukturiert: „Wie erreichen wir Vision, Mission und die Ziele?“
  • OKR (Objectives): Die Objectives sind qualitative Zielbeschreibungen der nächsten Etappe auf dem Weg zur Vision. Sie sollen herausfordernd sein und das Unternehmen inspirieren, seine Ziele zu erreichen.
  • OKR’s (Key Results): Die Key Results sind messbare Aufgaben und Maßnahmen, die zur Zielerreichung führen. Sie ermöglichen eine Überprüfung des Fortschritts und beantworten die Fragen „Was muss ich tun, um dorthin zu kommen?“ und „Wie kann ich das messen?“
  • Werte & Prinzipien: Die Basis der Pyramide bildet die Summe der Werte und Prinzipien des Unternehmens. Sie umfassen Grundsätze wie lebenslanges Lernen und die Bereitschaft zur kontinuierlichen Veränderung und Verbesserung, die sich langsam vollzieht. Sie stellen sicher, dass das tägliche Handeln im Unternehmen auf einem festen ethischen Fundament steht.

Diese Pyramide dient als Leitfaden für Organisationen, um sicherzustellen, dass alle Ebenen des Unternehmens harmonisch auf das übergeordnete Ziel hinarbeiten und dabei gleichzeitig die Unternehmenskultur und ethische Standards wahren.

OKR Zyklus

Der OKR-Zyklus stellt einen strukturierten Rahmen dar, um Unternehmen bei der Verwirklichung ihrer Vision und Mission mittels klar definierter strategischer Ziele und messbarer Ergebnisse zu unterstützen. Dieser Prozess beginnt mit der Festlegung der Vision und Mission, welche die Grundlage für die Strategieentwicklung bilden. Die Strategie wiederum informiert die Planung der Objectives und Key Results, die qualitativ und quantitativ ausdrücken, was erreicht werden soll. Üblicherweise auf einen Quartalsrhythmus ausgerichtet, ermöglicht der 3- bis 4-monatige Zyklus den Teams, zielgerichtet und flexibel zu agieren. Wöchentliche Meetings fördern die Kommunikation über Fortschritte und Herausforderungen. Am Ende eines jeden Zyklus erfolgt eine Rezension zur Bewertung der Zielerreichung und eine Rückschau zur Reflexion und Verbesserung des Prozesses für zukünftige Zyklen. Die effektive Einführung des OKR-Zyklus im Unternehmen verlangt nach einem soliden Engagement auf allen Ebenen und bietet bei erfolgreicher Integration zahlreiche Vorteile wie Fokus, Engagement, Agilität und Transparenz. Diese Vorteile helfen dem Unternehmen, dynamisch zu bleiben und sich kontinuierlich an verändernde Marktbedingungen anzupassen, obwohl die Komplexität und die Notwendigkeit der kontinuierlichen Aufmerksamkeit als Herausforderungen bestehen bleiben.

Säulen der OKR Methode

Die OKR-Methode hat sich als einer der effektivsten Ansätze zur Zielsetzung und Leistungsmessung in modernen Organisationen etabliert. Um die Tiefe und die Anwendung dieser Methode zu verstehen, lohnt es sich, einen Blick auf die verschiedenen Säulen zu werfen, die das OKR-Modell stützen: Werte, Prinzipien, Elemente und Ebenen.

Die Werte von OKRs

Die OKR-Methode ist tief in bestimmten Werten verwurzelt, die als Fundament für eine erfolgreiche Implementierung dienen. Dazu gehören Transparenz, die eine offene Kommunikation und gemeinsames Verständnis der Ziele innerhalb der Organisation fördert, und Ausrichtung, wodurch alle Ebenen des Unternehmens synchronisiert werden. Auch der Aspekt der intrinsischen Motivation ist ein zentraler Wert, da OKRs Mitarbeiter dazu anregen, über das bloße Abarbeiten von Aufgaben hinauszugehen und einen Sinn in ihrer Arbeit zu finden.

Die Prinzipien hinter OKRs

Die Prinzipien der OKR-Methode bilden das Gerüst, das sicherstellt, dass die Werte in praktische Aktionen umgesetzt werden. Dazu zählt das Prinzip der Einfachheit, das gewährleistet, dass OKRs verständlich und umsetzbar bleiben. Die Disziplin der regelmäßigen Überprüfung und Anpassung von OKRs ist ebenfalls ein Prinzip, das Organisationen dabei hilft, agil zu bleiben und auf Veränderungen reagieren zu können. Zudem fördert das Prinzip der ambitionierten Zielsetzung, dass Teams sich herausgefordert fühlen und über sich hinauswachsen.

Die Elemente von OKRs

Jedes OKR besteht aus zwei Elementen: dem Objective, das eine klare und inspirierende Zielsetzung definiert, und den Key Results, die quantifizierbare Meilensteine darstellen, um den Fortschritt hin zum Objective zu messen. Diese Elemente sind so konzipiert, dass sie sowohl die täglichen Aufgaben (To Dos) als auch mittelfristige Meilensteine und letztlich die langfristige Vision unterstützen.

Die Ebenen der OKR-Methode

Die OKR-Methode ist nicht nur auf der individuellen oder Team-Ebene anwendbar, sondern lässt sich auf verschiedenen Ebenen einer Organisation implementieren. Von der persönlichen Entwicklung über Teamziele bis hin zur Unternehmensvision kann die OKR-Methode dabei helfen, Strategien auf allen Ebenen zu verankern und sicherzustellen, dass alle Bemühungen auf das gemeinsame Endziel ausgerichtet sind.

Der Nutzen der OKR-Methode liegt klar auf der Hand: Sie fördert Fokussierung und Priorisierung, unterstützt bei der Ressourcenplanung und hilft, die Reaktionsgeschwindigkeit auf Marktveränderungen zu erhöhen. Durch die Förderung von Selbstorganisation und Einsatzbereitschaft wird nicht nur die Effizienz gesteigert, sondern auch eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung etabliert. Mit OKRs können Unternehmen ihre Ziele nicht nur definieren, sondern sie in konkrete, messbare und inspirierende Handlungspläne verwandeln, die das Potenzial haben, das gesamte Unternehmen voranzutreiben.

OKR-Set

Ein OKR-Set ist eine Sammlung von Objectives und Key Results, die zusammen die kurz- bis mittelfristigen Prioritäten und messbaren Ergebnisse eines Unternehmens, Teams oder einer Einzelperson darstellen. Die Objectives sind qualitativ, inspirierend und geben die Richtung vor, während die Key Results quantitative, messbare Ergebnisse sind, die den Fortschritt konkret verfolgbar machen. Bei der Erstellung eines OKR-Sets werden zunächst aus der Unternehmensvision und -mission strategische Ziele abgeleitet, aus denen klare, herausfordernde Objectives und messbare Key Results formuliert werden. Dieser Prozess beinhaltet Abstimmung, Konsens und Transparenz, um Ausrichtung und Verantwortlichkeit zu fördern. OKR-Sets werden typischerweise für einen bestimmten Zeitraum festgelegt und regelmäßig überprüft. Sie helfen, den Fokus auf wichtige Ziele zu legen, sorgen für Ausrichtung auf Unternehmensziele, bieten klare Messbarkeit des Erfolgs, steigern die Motivation und bieten Flexibilität. Herausforderungen umfassen die Komplexität der OKRs, die Erreichbarkeit der Key Results und die Integration in die tägliche Arbeit und Unternehmenskultur. Korrekt angewendet, tragen OKR-Sets zur Klarheit und Kohärenz der Unternehmensausrichtung bei und steigern die Leistung auf verschiedenen Ebenen.

Historische Entwicklung

Die Geschichte der Unternehmensführung und Zielsetzung ist eine faszinierende Evolution von Konzepten und Methodiken, die darauf abzielen, Organisationen zu helfen, ihre Visionen in die Realität umzusetzen. Eine Schlüsselrolle in dieser Entwicklungsgeschichte spielt das Management-by-Objectives (MBO), das 1954 von Peter Drucker eingeführt wurde. Dieses System legte den Grundstein für das, was wir heute als moderne Unternehmensführung kennen, indem es die Bedeutung klar definierter Ziele hervorhob. [2]

Der Wandel von MBO zu den heutigen Objectives and Key Results (OKR) spiegelt den kontinuierlichen Fortschritt im strategischen Management wider. Andrew Grove von Intel erkannte das Potenzial von MBO und verfeinerte es weiter, indem er 1968 das Objectives-and-Key-Result-System entwickelte. Seine Innovation bestand darin, nicht nur die Ziele, sondern auch deren messbare Ergebnisse zu definieren, was eine direkte Nachverfolgung von Fortschritten ermöglichte.

Als John Doerr 1974 zu Intel kam, wurde er schnell zum Verfechter der OKR-Methodik und trug maßgeblich zu ihrer Verbreitung bei. Seine Einführung der OKR-Methode bei Google im Jahr 1999 markierte einen Wendepunkt und verhalf dem Konzept zu globaler Anerkennung. Der beeindruckende Aufstieg Googles hat OKRs als unverzichtbares Instrument für Erfolg und Wachstum bestätigt.

Bis 2018 wurde OKR zum Synonym für effektive Zielsetzung und Leistungsmessung in vielen der weltweit führenden Unternehmen. Diese Entwicklungsgeschichte ist nicht nur ein Zeugnis der fortschreitenden Methoden im Management, sondern auch ein Beleg dafür, wie visionäre Konzepte die praktische Unternehmensführung nachhaltig prägen können.

  • 1954: Peter Drucker entwickelt das Management-by-Objectives-System (MBO), das als Vorläufer der OKR-Methode angesehen werden kann. MBO betont die Bedeutung von Zielen in der Unternehmensführung.
  • 1968: In Anlehnung an MBO entwickelt Andrew Grove das Objectives-and-Key-Result-System bei Intel. Grove verbesserte die Grundideen des MBO, indem er die Ziele (Objectives) und deren messbare Ergebnisse (Key Results) klar definierte.
  • 1974: John Doerr beginnt für Intel zu arbeiten und übernimmt die OKR-Methode. Er wird später zu einem wichtigen Befürworter und Verbreiter der OKR-Methodik.
  • 1999: John Doerr investiert bei Google und etabliert die OKR-Methode dort. Durch den Erfolg von Google erlangt das OKR-System größere Bekanntheit und Akzeptanz in der Geschäftswelt.
  • 2018: OKR gilt als einer der Erfolgsfaktoren von Google. Viele Unternehmen, darunter namhafte Konzerne wie Amazon, Netflix und Samsung, verwenden heute OKR zur Zielsetzung und Leistungsmessung.

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OKR FAQ