Was ist Moderation / Moderationstechnik?


Was ist eine Moderation?

Eine weitverbreitete Tatsache ist, dass sich Gruppen allzu oft in rein verbale Diskussionen, einschließlich dominanter Viel- und unterdrückter Wenig-Redner, ohne Ergebnisse verrennen. Um diesem Umstand aus dem Weg zu gehen, setzt die Moderation drei wesentliche Möglichkeiten entgegen:

  • wirksame Arbeitstechniken,
  • erfolgsversprechende, zielgerichtete Prozessdesigns und
  • eine ziel- und prozessorientierte Haltung des Moderators.

Durch eine Moderation gelangt das Team tatsachlich in kürzester Zeit zu besseren Ergebnissen.

Dabei gilt das Motto: ,,Betroffene zu Beteiligten machen“.

Richtlinien sind dabei:

  • Konsequente Visualisierung,
  • Mitverantwortung jedes Einzelnen,
  • Aktivierung und Beteiligung.

Ziel der Moderation

Der Plan der Moderation ist es, die versammelte Kompetenz und Energie der Teilnehmer bestmöglich für eine schnelle und hochqualitative Zielerreichung ausschöpfen. Durch eine Moderation können partnerschaftliche Beteiligungen der Mitarbeitern oder Kollegen erreicht werden. Dadurch ist das Team motivierter, kreativer, und durch das Höchstmaß an Identifikation werden gemeinsam die bestmöglichen Ergebnissen erzielt.

Anwendungsfelder einer Moderation

Der Einsatz einer Moderation sind vielfältig. Die Bandbreite reicht von knappen Besprechen, über Fachgespräche, Strategiesitzungen, Projektsitzungen, Arbeitsworkshops, Kreativworkshops, bis hin zu Problem- und Konfliktlösungen, sowie zur Entwicklung neuer Entwicklungsprozesse.

Hauptfunktionen des Moderators

    • Ablauf des Meetings planen und steuern.
    • Ziel des Meetings formulieren und die Teilnehmer bei Bedarf daran erinnern.
    • Er ist nicht hierarchischer Vorgesetzter des Teams bzw. legt seine  Leitungsfunktion in der Sitzung ab. Der Moderator kann hierbei, je reifer die Gruppe ist, sein eigenes Agieren und Reagieren bis auf ein Minimalmaß herunterfahren.
    • Liefert selbst relativ wenig bis keine sachbezogenen Beiträge.
    • Fakten zusammenfassen, um alle Anwesenden auf den gleichen Wissensstand zu bringen.
    • Zielorientierte Fragen formulieren.
    • Alle Anwesenden zur Teilnahme motivieren.
    • Dominante Redner im Zaum halten.
    • Stille Teilnehmer zur Mitarbeit animieren.
    • Zu stark ausufernde Diskussionen zu Nebenthemen verhindern.
    • Streitgespräche entschärfen.
    • Offene, konstruktive Atmosphäre schaffen.
    • Sorgt für die zusammenfassende Dokumentation und weitere Verwendung der Ergebnisse.

Was sind Moderationstechniken?

Die Moderationstechnik ist eine aus vielen verschiedenen Wurzeln entstandene Kommunikationsmethode für die Arbeit in und mit Gruppen und des Teams. Moderationsmethoden sind Techniken zur Gesprächs- und Diskussionsführung, die dem Moderator dabei helfen, alle Teilnehmer gleichberechtigt in ein Meeting einzubeziehen. Die unterschiedlichen Moderationstechniken können zur Gestaltung einer entspannten und positiven Atmosphäre beitragen, indem sie bereits bestehende Konflikte entschärfen helfen. Der Moderator kann mit der richtigen Strategie auf eine gerechte Verteilung von Redezeiten hinwirken. Natürlich passt nicht jede Methode zu jedem Meeting. Es kommt dabei auf die Zusammensetzung der Teilnehmer an und auf den Zweck des Meetings an.

Die Moderationstechnik basiert auf folgenden drei Grundprinzipien:

  • Visualisierung,
  • Strukturierung,
  • Teilnehmeraktivierung.

Durch die Anwendung dieser drei Grundprinzipien entsteht die aktive Beteiligung aller Teilnehmer in Diskussions- und Problemlösungsprozessen und damit auch die Motivation und Identifikation der Teilnehmer.

Gleichzeitig wird durch das strukturierte Vorgehen erreicht, dass Gruppen bessere Ergebnisse in kurzer Zeit mit höherer Teilnehmerzufriedenheit erarbeiten.

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