Plone


Plone

Plone CMS

Plone ist ein leistungsfähiges und flexibles Content-Management-System für den professionellen Einsatz. Es basiert auf Zope und einem sehr sicheren und ausgereiften Web-Framework sowie auf Python.Python ist eine schlanke und leicht erlernbaren objektorientierte Programmiersprache.Plone ist ein standartkonformes System, welches viele herausragende Funktionen besitzt.
Außerdem ist Plone plattformunabhängig.

Plone

Logo
Screenshot
Screenshot einer Standardinstallation
Basisdaten

Entwickler Alan Runyan, Alexander Limi, Vidar Andersen u. a.
Erscheinungsjahr 2001
Aktuelle Version 5.2.9[1]
(21. Juli 2022)
Betriebssystem plattformunabhängig
Programmiersprache Python
Kategorie Content-Management-System
Lizenz GPL[2]
plone.org

Plone ist ein Web-Content-Management-System, geschrieben in der Programmiersprache Python. Version 1 erschien 2003. Es kann für Intranet- und Extranet-Anwendungen, als Document Publishing System und als Groupware-Werkzeug über weite Strecken eingesetzt werden. Erweiterungen ermöglichen den Einsatz für Applikationsserver-Aufgaben: z. B. im E-Learning, als Webshop oder als Fotoalbum.

Es baut auf dem Open Source Application Server Zope und dem zugehörigen Content-Management-Framework auf. Mit Plone lassen sich durch Verwendung des Frameworks Archetypes (u. a. UML-basierend mittels ArchGenXML) eigene Web-Applikationen entwickeln.

Plone unterstützt WYSIWYG-Editoren, seit dem Release 2.1 wird der freie Editor Kupu mitgeliefert. TinyMCE löst seit Plone 4 Kupu als Standardeditor ab.[3] Inhalte können über Workflows freigegeben werden, wobei in den verschiedenen Zuständen die Sichtbarkeit und verschiedene Berechtigungen der Inhaltsobjekte definiert werden können. Die Plone-Oberfläche ist mehrsprachig, mit dem Erweiterungsprodukt LinguaPlone können auch mehrsprachige Inhalte verwaltet werden.

Das Plone Collective ist eine Kollektion von Zusatzprodukten für den freien Einsatz auf Plone-Seiten. Es enthält größtenteils Applikationen, die auf anderen Plattformen umgesetzt wurden, wie z. B. ein Forum, einen Weblog oder einen Newsletter. Eine Übersicht über verfügbare Erweiterungsmodule findet sich auf der Plone-Projektseite.

Literatur

  • Hans-Jörg Friedrich: Content-Management mit Plone : Gestaltung, Programmierung und Administration. Springer, Berlin/Heidelberg/New York 2006, ISBN 978-3-540-28763-6.
  • Andy McKay: Plone : Das definitive Handbuch für Administratoren und Entwickler. Addison-Wesley, München/Boston 2005, ISBN 3-8273-2206-5 (Online [abgerufen am 14. März 2007]).
  • Thomas Lotze, Jan Ulrich Hasecke: Plone-Benutzerhandbuch. Gocept GmbH & Co. KG, Halle 2008, ISBN 978-3-939471-03-5 (Online [abgerufen am 18. November 2008]).
  • Maurizio Delmonte et al.: The Definitive Guide to Plone, Second Edition. Apress, 2009, ISBN 978-1-4302-1893-7.
  • Robert J Nagle, Alan Runyan, Thomas Lotze, Jan Ulrich Hasecke: A User’s Guide to Plone 4. Enfold Systems, Inc., 2010, ISBN 978-0-615-40462-2.

Weblinks

Commons: Plone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. community.plone.org.
  2. https://plone.org/documentation/faq/plone-license
  3. http://plone.org/documentation/manual/plone-4-user-manual/using-tinymce-as-visual-editor/introduction
In vielen unabhängigen Studien wie zum Beispiel (Web CMS Report von CMS Watch) oder (State of the Project Report von CMS Wire) schneidet Plone überragend ab.
Insbesondere das ausgefeilte und sichere Zugangsmanagement für Benutzer und Gruppen, die Qualitätssicherung im Content-Management, die workflow-gesteuerte, kollaborative Verwaltung der Inhalte, die universale Benutzerfreundlichkeit sowie die leistungsfähigen Werkzeuge zur Systemadministration heben Plone aus der Vielzahl anderer CMS heraus.
Plone mit Erweiterungen (Module) wird eingesetzt im:

  • Wissensmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Risikomanagement
  • Prozessmanagement
  • Prozessoptimierung

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