Wie verändern sich Arbeitsplätze durch die Nutzung von KI?


Ursprüngliches Erscheinen des Artikels am 18. März 2024 bei McKinsey.

Der Artikel „The human side of generative AI: Creating a path to productivity“ von McKinsey beleuchtet, wie generative KI (gen AI) die Arbeitswelt transformiert und welche Chancen sich daraus für eine menschenzentriertere Gestaltung der Arbeit ergeben. Die Autoren argumentieren, dass gen AI nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch dazu beitragen kann, Arbeitsplätze kreativer, kollaborativer und innovativer zu gestalten.

In diesem Zusammenhang beziehen die Autoren auch FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) mit ein, um potenzielle Ausfallmodi und deren Auswirkungen auf die Arbeit mit generativer KI zu bewerten. Indem sie potenzielle Fehler identifizieren und deren Auswirkungen auf die Arbeitsweise und die Endprodukte analysieren, können Organisationen proaktiv Maßnahmen ergreifen, um Risiken zu mindern und die Effizienz der gen AI-Integration zu verbessern.

Zentrale Erkenntnisse aus einer Umfrage unter Mitarbeitenden verschiedener Branchen zeigen, dass ein breites Spektrum von Berufen gen AI nutzt, um routinemäßige Aufgaben zu automatisieren und sich auf höherwertige kognitive Arbeit zu konzentrieren. Überraschenderweise betonen Nutzer und Ersteller von gen AI die Bedeutung von sozial-emotionalen und höheren kognitiven Fähigkeiten für ihre Arbeit mehr als technologische Fähigkeiten.

Die Studie offenbart auch eine Diskrepanz zwischen den Wünschen der Arbeitnehmenden nach Flexibilität, sinnvoller Arbeit und einem unterstützenden Arbeitsumfeld und dem, was Arbeitgeber zu bieten bereit sind. Viele Unternehmen planen zwar, ihre gen AI-Kompetenzen intern aufzubauen, stehen aber vor der Herausforderung, dass ein signifikanter Anteil der qualifizierten Mitarbeitenden plant, ihre Stelle zu verlassen.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, empfehlen die Autoren Unternehmen, Arbeitsplätze menschenzentrierter zu gestalten, indem sie definieren, welche Aufgaben von Menschen und welche von gen AI übernommen werden sollten. Dabei berücksichtigen sie auch potenzielle Ausfallmodi und deren Auswirkungen auf die Arbeitsabläufe. Sie plädieren für eine Neubewertung von Arbeitsflexibilität und eine intensivere Einbindung der Mitarbeitenden in die Gestaltung ihrer Arbeitsweise mit gen AI.

Beispiele aus der Praxis, etwa eine Kommunikationsspezialistin, die gen AI nutzt, um ihre Effizienz zu steigern, illustrieren, wie gen AI dazu beitragen kann, die Natur der Arbeit zu verändern und gleichzeitig die Produktivität zu erhöhen, während potenzielle Ausfallmodi und ihre Auswirkungen berücksichtigt werden.

Zusammenfassend bietet der Artikel wertvolle Einblicke in die Möglichkeiten, die sich durch die Integration von gen AI in die Arbeitswelt eröffnen, und betont die Wichtigkeit, den menschlichen Aspekt in den Mittelpunkt der Arbeitsgestaltung zu stellen, unter Berücksichtigung von FMEA zur Risikominderung und Effizienzverbesserung.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: https://www.mckinsey.com/capabilities/people-and-organizational-performance/our-insights/the-human-side-of-generative-ai-creating-a-path-to-productivity

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